Wir sind Franzi und Steffen und reisen mit unseren Zwillingen. Im Mai 2024 haben wir unser Haus gekündigt, fast alles verkauft und sind im Wohnwagen losgefahren – anfangs ohne fertigen Plan und ohne zu wissen, wo wir irgendwann bleiben möchten.
Der eigentliche Auslöser
Jetzt oder nie.
Franzi arbeitete als Physiotherapeutin im Krankenhaus, Steffen bei der Polizei. In beiden Berufen haben wir Tag für Tag erlebt, wie schnell sich ein Leben verändern oder vorbei sein kann. Unsere Kinder haben uns noch deutlicher gezeigt, wie wichtig die eigene kleine Familie ist und womit wir unsere gemeinsame Zeit wirklich füllen möchten.
Gleichzeitig gab es ein vergleichsweise sicheres Zeitfenster: Franzi war in Elternzeit und Steffen konnte Sonderurlaub nehmen. Wir mussten nicht sofort alle Brücken abbrechen. Also entschieden wir uns bewusst gegen „irgendwann“ und sagten: Wenn wir ausprobieren wollen, ob ein anderes Leben möglich ist, dann jetzt.
Niemand weiß, wie lange man auf dieser Erde sein darf oder wie lange man gesund bleibt. Wir sind jeden Tag dankbar, dass wir gesund sind und dieses Leben gemeinsam erleben dürfen.
September 2023
Die Entscheidung
Entscheidung gefallen! Wir machen eine Vollzeitreise. Nun heißt es unseren ganzen Krempel verkaufen. Wir haben ein Haus von ca. 135 qm Plus Keller und Garten. Das alles muss verkauft werden oder zumindest so viel wie geht. Inhalte aus Schränken, Möbel, Sofa... Das wird ein ganz schöner Akt. Wir wissen auch noch nicht genau wie wir die Vollzeitreise überhaupt machen. Aktueller Plan: Mit Dachzelt.
Weihnachten 2023
Doch nicht im Dachzelt
Wir entscheiden die Reise nicht mit Dachzelt zu machen und steigen intensiv in die Recherche nach kleinen Wohnwagen ein - danach fallen wir hinten unter weil so kleine schnuckelige Outdoor Wohnwagen auf die man ein Dachzelt machen kann mal eben 25-30.000€ kosten. Also ist das schonmal raus und wir suchen nach normalen Wohnwagen, die aber trotzdem klein sind, weil wir kein BE Führerschein haben. das heißt am Ende nur maximal ca. 1200 kg zGG. Die suche stellt sich als schwieriger raus als gedacht, da wir ja auch eine Schlafmöglichkeit für uns vier brauchen und so die Wohnwagen-Auswahl stark begrenzt ist.
Februar 2023
Wohnwagen wird gekauft
Wir machen noch B96 Erweiterung, um das zGG auf 4250 kg zu erhöhen und unterschrieben, nach viel vergleichen und anschauen den Kaufvertrag für "Tonni" einem neuen und gasfreien Wohnwagen. Dieser wird also ab Mai unser zu Hause. Es wird greifbarer... "Tonni" muss nur minimal umgebaut werden, damit wir alle vier einen Schlafplatz finden.


Mai 2024
Wir fahren tatsächlich los
Wir kündigen unser Haus, verkaufen fast alles und starten als Familie – ohne fertigen Plan, aber mit dem Wunsch, herauszufinden, wie ein freieres Leben für uns aussehen kann.


Der Anfang
Mit „Tonni“ unterwegs
Unser kleiner Weinsberg CaraCito 390 QD wird zum ersten Zuhause auf vier Rädern. Er ist kompakt, unkompliziert und zeigt uns, wie wenig wir wirklich brauchen – und wo im Alltag noch Platz fehlt.


Winter 2024/25
Spanien und Portugal
Unser erster Winter im Süden: viel Draußenzeit, neue Routinen und die Erkenntnis, dass Vollzeitreisen wunderschön ist, aber nicht automatisch jede Antwort mitbringt.
Danach
Zwei Monate Schweden
Ruhe, Natur und Mentalität fühlen sich überraschend passend an. Aus der Suche nach dem nächsten Reiseziel wird zum ersten Mal die Frage: Könnten wir hier irgendwann leben?
2025/26
Der Knaus wird unser Projekt
Wir kaufen einen fast 30 Jahre alten Knaus Blue Line 500 TK und bauen ihn Schritt für Schritt für unser Vollzeitleben mit zwei Kindern um – mit Familienbett, neuer Sitzgruppe, mehr Stauraum und vielen eigenen Lösungen.
Winter 2025/26
Italien, Sizilien und Apulien
Wir testen den umgebauten Knaus im echten Familienalltag, lernen unterwegs weiter und merken, was noch besser zu uns passen darf.
Heute
Auf der Suche nach einem Ort zum Bleiben
Wir suchen nicht die perfekte endlose Reise, sondern einen Ort mit Natur, Gemeinschaft, Freiraum für unsere Kinder und einer Perspektive. Schweden beschäftigt uns dabei immer intensiver – ehrlich, offen und ohne vorschnelle Entscheidung.
Ein neuer beruflicher Weg
Vom sicheren Beruf in die Selbstständigkeit

Franzi kommt aus der Physiotherapie, Steffen aus dem Polizeidienst. Als wir aufgebrochen sind, waren wir keine Medienprofis und hatten keinen fertigen Businessplan. Wir waren Laien, die angefangen haben zu filmen, zu schneiden, Geschichten zu erzählen und Social Media wirklich zu verstehen.
Wir entschieden in Schweden, den Ausbau eines größeren Wohnwagens als letzte realistische Chance zu versuchen. Erst mit dem Umbau unseres Knaus wurde unsere Richtung klarer. Aus dem Projekt entstanden die ersten passenden Kooperationen. Heute versuchen wir Schritt für Schritt, uns als Content Creator eine tragfähige Selbstständigkeit aufzubauen und mit unseren Inhalten Geld zu verdienen. Mittlerweile gibt es erste Kooperationen und wir verdienen auch etwas mit unseren Inhalten.
Heute versuchen wir Schritt für Schritt, uns als Content Creator eine tragfähige Selbstständigkeit aufzubauen und mit unseren Inhalten Geld zu verdienen. Dazu gehören Instagram, TikTok, YouTube, der Blog, ehrliche Empfehlungen und ausgewählte Kooperationen. Wir lernen vieles erst unterwegs, wachsen vielleicht langsamer als lautere Accounts und zeigen auch diesen Aufbau so offen wie möglich.
Von außen wirkt unser Leben manchmal, als würden wir einfach fröhlich umherreisen und Abenteuer erleben. Gleichzeitig entstehen Fragen: Wie machen die das? Wie verdienen die Geld? Müssen die nicht arbeiten? Was man leicht übersieht: Hinter jeder Reise, jedem Video und jedem Beitrag steckt echte, ehrliche Arbeit. Wir planen, filmen, schneiden, schreiben, beantworten Nachrichten, pflegen die Website und bauen uns nebenbei als Content Creator etwas Eigenes auf. Dass dieser Weg nicht sofort wie ein klassischer Beruf aussieht, wird nicht von allen verstanden – manchmal wird er sogar kritisch gesehen. Wir zeigen ihn trotzdem bewusst offen.
Viele sagen: „Mein Beruf lässt das gar nicht zu.“ Genau so war es bei uns. Wir haben beide Berufe gelernt, die stationär sind: Franzi als Physiotherapeutin im Krankenhaus und Steffen im Polizeidienst – kein Homeoffice und keine Remote-Arbeit. Umso schwerer war es, ohne festen Plan loszugehen. Wir haben uns trotzdem getraut. Wir würden lügen, wenn wir sagen würden, der Weg sei leicht gewesen: Bis wir mit unserem Account Geld verdienen konnten, war er hart und steinig. Wer denkt, das sei leicht verdientes Geld, sieht die viele Arbeit dahinter nicht. Weil wir unsere Kinder nebenbei betreuen, stopfen wir die Arbeit in viele kleine Lücken. Einen richtigen Feierabend gibt es kaum – Alltag und Arbeit verschwimmen miteinander.
Wir haben nichts geerbt und finanzieren unseren Weg vollständig selbst – mit allem, was dazugehört. Das ist nicht immer leicht. Aber wir arbeiten hart dafür, dass es funktioniert und aus dieser Möglichkeit ein langfristig selbstbestimmtes Leben werden kann.
Wofür Frischluft steht
- Ehrliche Erfahrungen statt perfekter Kulisse
- Private Stellplätze als echte Spezialität: Über Monate waren wir fast ausschließlich auf kleinen privaten Plätzen unterwegs und haben vermutlich nur wenige Familien so viele davon im Alltag getestet
- Stellplätze, an denen wir wirklich selbst waren
- Produkte, die sich im echten Familienalltag bewähren müssen
- Die Privatsphäre unserer Kinder
- Offenheit, wenn etwas nicht klappt oder wir unsere Meinung ändern
Kooperationen
Mit uns arbeiten
Unsere Profile
Auf diesen Kanälen erreicht ihr unsere Community und seht, wie Inhalte bei uns im echten Familienalltag entstehen.

Mit uns sind sowohl klassische Kooperationen als auch UGC-Videos möglich. Wir haben Erfahrung in der Konzeption, Produktion und Umsetzung von UGC-Content und freuen uns über passende, unverbindliche Anfragen. Besonders gut passen Marken und Projekte aus den Bereichen Wohnwagen, Outdoor, Camping, Dachzeltreisen, Reisen und Campingplatzvorstellungen. Am Ende prüfen wir immer individuell, ob ein Angebot zu uns, unserem Alltag und unserer Community passt.
- ehrliche Praxistests statt austauschbarer Werbeaussagen
- Produkte und Themen, die wirklich zu uns passen
- transparente Kennzeichnung und klare Absprachen
- respektvoller Umgang mit der Privatsphäre unserer Kinder